Fix und selbstgemacht: Hühnchen süß-sauer

Heute geht die Reise nach China! „Einmal Hühnchen süß-sauer, bitte!“ Ich wette, diesen Satz habt ihr schon alle einmal gesagt, denn was ist auf der chinesischen Speisekarte bitte bekannter und beliebter als die gute, alte „süß-sauer-Sauce“? Auch wenn das Reich der Mitte kulinarisch natürlich deutlich mehr zu bieten hat, bin ich bereits früh dieser Sauce verfallen. Es löst vielleicht keine Geschmacksexplosion aus, ist vermutlich kein Highlight in der Welt des guten Geschmackes, gesund ist es schon einmal gar nicht und ich bin mir nicht einmal sicher, ob es wirklich aus China kommt, aber es ist und bleibt verdammt lecker. Mit diesem Gericht ist man immer auf der sicheren Seite, da weiß man, was man bekommt und es schmeckt eigentlich immer. Egal ob zu Hühnchen, Ente, Schwein, Rind, Scampi, Fisch, Tofu, Frühlingsrolle oder, oder, oder…
Nachdem eine Freundin ganz begeistert erzählte, dass sie am Wochenende „Hühnchen süß-sauer“ gemacht hat, war ich Feuer und Flamme und musste es sofort selbst ausprobieren. Siehe da, es geht total fix und schmeckt tatsächlich wie beim Chinesen. Zum Reinlegen! Und jetzt seid ihr dran, probiert es aus!

Huehnchen_sueß_sauer_03_Original

Zutaten für 4 Personen:
300 g Hühnchen
3 Paprika (rot, gelb, grün)
400 g frische Champignons
175 g Mungobohnenkeimlinge (beim Glas siehe Abtropfgewicht)
340 g Ananasstücke (bei der Dose siehe Abtropfgewicht)
2 Kochbeutel Basmati- + Wildreis
4 EL Sojasauce
7 TL Zucker
3 TL Essig
4 EL Ketchup
Salz
Pfeffer
etwas Stärke zum Binden der Sauce
Speiseöl zum Anbraten

Huehnchen_sueß_sauer_04_Original

Zubereitung:
Zuerst das Gemüse waschen, von allem nicht Essbarem befreien und sehr klein schnippeln. Das Fleisch ebenfalls klein schneiden, mit 1 EL Sojasauce bepinseln und etwas salzen. Das Fleisch in etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok von beiden Seiten anbraten und anschließend pfeffern. Jetzt das Fleisch aus der Pfanne nehmen und dafür das Gemüse, also Paprika, Champignons und Mungobohnenkeimlinge hineinwerfen. Während das Gemüse brutzelt, könnt ihr bereits den Reis kochen. Außerdem solltet ihr nun aus 3 EL Sojasauce, 7 TL Zucker, 3 TL Essig und 4 EL Ketchup eine Sauce anrühren. Diese Sauce kommt zusammen mit der Ananas zum Gemüse. Das Gemüse sollte nicht mehr roh sein, aber trotzdem noch schön knackig. Wenn euch die Sauce zu dünn ist, könnt ihr etwas Stärke mit Wasser vermischen, unterrühren und einmal aufkochen. Zum Schluss nur noch das Fleisch wieder in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Zusammen anrichten und genießen.
Natürlich könnt ihr auch anderes/ gar kein Fleisch oder Gemüse nehmen oder ihr füllt die Sauce in kleine Gläschen ab und verschenkt sie. Variiert das Rezept ganz nach eurem Geschmack. Auf jeden Fall wünsche ich guten Appetit!